Leserbrief eines Herdecker Bürgers

Nominierung ist ein gutes Signal

Armutsbericht. Die Parteien scheinen mehr oder weniger in die bürgerliche Mitte zu streben. Angeblich wird dort die Wahl gewonnen. Mag sein. Unsere Gesellschaft besteht aber nicht nur aus der bürgerlichen Mitte. Wo bleiben die Fragen nach der sozialen Gerechtigkeit, nach deutlicher Einschränkung der Leiharbeit, nach einer Gesundheitspolitik, die Ihren Namen verdient, und nach einer Veränderung in der Rentenpolitik? Das soziale Gewissen der SPD, Rudolf Dressler, ist in seiner Partei leider nicht mehr präsent. Gesine Schwan kann als Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission offensichtlich nicht durchdringen. Was sagt Schulz?

Armutsbericht. Die Parteien scheinen mehr oder weniger in die bürgerliche Mitte zu streben. Angeblich wird dort die Wahl gewonnen. Mag sein. Unsere Gesellschaft besteht aber nicht nur aus der bürgerlichen Mitte. Wo bleiben die Fragen nach der sozialen Gerechtigkeit, nach deutlicher Einschränkung der Leiharbeit, nach einer Gesundheitspolitik, die Ihren Namen verdient, und nach einer Veränderung in der Rentenpolitik? Das soziale Gewissen der SPD, Rudolf Dressler, ist in seiner Partei leider nicht mehr präsent. Gesine Schwan kann als Vorsitzende der SPD-Grundwertekommission offensichtlich nicht durchdringen. Was sagt Schulz?

Die an der Armutsgrenze lebenden Menschen bedürfen aber unserer Solidarität und einer vernehmbaren Stimme in der Gesellschaft. Der Herdecker Dieter Kempka ist eine dieser Stimmen. Seine Nominierung als Bundestagskandidat ist ein gutes Signal. Bei einer tragfähigen politischen Konstellation dürfte die vom Volk gewählte Linke auch in die Regierung gehen. Die Ausschließeritis anderer Parteien ist nicht mehr zeitgemäß. Der Linke Bodo Ramelow hat als Ministerpräsident in Thüringen bewiesen, wie reale Politik geräuschlos geht.

Quelle: Westfalenpost / Herdecke vom 21.06.2017

 

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